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How not to stress about things you can't change


Es gibt Tage, an denen auch wir hängen – und zwar richtig. Das passiert, wenn mal wieder etwas nicht so läuft wie wir uns das vorstellen, wenn einer unserer Vorschläge abgelehnt wurde oder wenn ‚der nächste Schritt‘ gerade einfach nicht greifbar ist.

Doch das schlimmste aller Gefühle ist, sich über etwas Gedanken oder Sorgen zu machen, das man selbst nicht kontrollieren kann. Kontrollverlust ist eines der Dinge, das uns persönlich am nervösesten macht – und da sind wir wahrscheinlich nicht die einzigen.


Ein Beispiel: Wir setzen eine Facebook-Kampagne auf. Natürlich können wir die klassischen ‚Marketing-Regeln‘ bei der Bild- und Textauswahl beachten, kleine psychologische Aufmerksamkeits-Tricks anwenden und eine optimale Zielgruppe selektieren. Aber ob das Produkt im Endeffekt gekauft wird, liegt nicht mehr in unserer Macht. Trotzdem stresst uns genau dieser Aspekt am meisten.


Aber wieso überhaupt? Wenn wir es doch eh nicht ändern können, wieso stresst uns die Situation dann trotzdem?

Vielen fällt es wahrscheinlich schwer, dieses Gefühl einfach so abzulegen – völlig verständlich. Da es uns genauso geht, haben wir uns gefragt, wie man das Thema am besten angeht.


Der wichtigste (und gleichzeitig schwierigste) Punkt ist, das ‚Problem‘ objektiv zu betrachten, also sich die Situation von außen anzuschauen. Hierbei gibt es zwei verschiedene Arten von Situationen:

  1. Szenario 1: Lässt sich das Problem auf irgendeine Art und Weise von euch lösen? Perfekt, dann könnt ihr aktiv an die Situation herantreten und diese verändern. Vielen fällt es hierbei schwer, Situationen, die einen stressen oder Angst machen, zu konfrontieren. Doch genau hier muss man ansetzen: Euch stresst es, eine Präsentation vor eurem Team zu halten? Vielleicht braucht ihr mehr Übung um sicherer zu werden. Setzt euch vermehrt der Situation aus und holt euch Unterstützung bei Kollegen. So seid ihr in Zukunft gelassener und habt keine schlaflosen Nächte vor einem wichtigen Meeting

  2. Szenario 2: Ihr habt absolut keinen Einfluss auf den Ausgang der Situation? Dann sagen wir nur: Don’t waste your time stressing about things you can’t change! Ändert die Art, wie ihr über das ‚Problem‘ denkt. Leichter gesagt als getan, das wissen wir selber. Auch wir sind noch weit davon entfernt, Experten hierbei zu sein, aber der Ansatz ist zumindest da. Seid euch im Klaren darüber, dass ihr persönlich nichts weiter tun könnt, als das Ergebnis abzuwarten und versucht somit, die Sorge darüber zumindest ein wenig abzulegen. Ja, vielleicht geht es schlecht aus, vielleicht aber auch nicht. Dann wären eure Sorgen vollkommen unbegründet und ihr hättet euren Körper unnötigerweise Stress ausgesetzt. Und selbst wenn es schlecht ausgeht, habt ihr danach immer noch alle Zeit der Welt, um euch einen Kopf zu machen - Warum also zweimal leiden?


Der zweite Punkt klingt lächerlich, ist aber hilfreich: Begrenzt die Zeit, in der ihr euch Sorgen und Gedanken macht. In meinem früheren Job war ich teilweise ganze Nachmittage damit beschäftigt, mich über etwas nicht in meiner Macht liegende zu stressen oder aufzuregen. Die ‚Sorgenzeit‘ auf 3 Stunden statt 30 Minuten zu verlängern, hat mir absolut nicht geholfen, das Problem zu lösen. Hätte es eine reelle Lösung gegeben, die ich mit viel Nachdenken und harter Arbeit erreichen könnte, wäre diese ausgedehnte Zeit sicherlich hilfreich und sogar sinnvoll gewesen. Da ich aber absolut nichts an der Situation ändern konnte, ist einfach unnötig viel Zeit für schlechte Laune drauf gegangen.


Was wir euch also auf den Weg mitgeben wollen: Setzt euch eine ‚Sorgenzeit‘ pro Tag, wenn ihr meint, dass diese unbedingt nötig ist. Stellt diese Zeit wirklich als Termin in euren Kalender ein, ähnlich wie ein Meeting oder einen Call. Sobald ihr euch dabei erwischt, wie ihr euch außerhalb dieses Zeitrahmens Sorgen um etwas nicht Veränderbares macht, erinnert euch selbst daran, dies auf eure extra dafür geblockte Zeit zu schieben. Ist diese Zeit gekommen, dürft ihr euch alle Gedanken der Welt machen, ausflippen, rumbrüllen oder das Ganze Szenario einfach mal runterschreiben. Ist die ‚Sorgenzeit‘ vorbei, stoppt ihr wieder und macht mit eurem Tag weiter.

Ist hart, natürlich! Aber es wird dabei helfen, Stress zu vermindern und eine positive Mentalität beizubehalten


Wir befinden uns auf jeden Fall in diesem Selbstexperiment und wollen es definitiv durchziehen!

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